Grossrats- und Regierungswahlen am 29. März 2026

Ihre Stimme ist entscheidend. Am 29. März wählt der Kanton Bern den Gross- und Regierungsrat und damit werden die Weichen für die Umweltpolitik der nächsten Jahre gestellt. Mit Ihrer Entscheidung beeinflussen Sie, wie wir Klimaschutz voranbringen, unsere Gewässer und Böden schützen und eine nachhaltige Mobilität fördern.

Diese Entscheide wirken weit in die Zukunft. Und weil die Stimmbeteiligung bei kantonalen Wahlen oft tief ist, wiegt jede einzelne Stimme besonders stark.

Wahlflyer Französisch

Wahlflyer Deutsch

Geben Sie der Umwelt Ihre Stimme.

Nehmen Sie die Kandidierenden unter die «Umwelt-Lupe», bevor Sie Ihren Wahlzettel ausfüllen.
Auf umweltrating.ch sehen Sie auf einen Blick, wie umweltfreundlich die bisherigen Grossrät:innen abgestimmt haben und welche Positionen die Kandidierenden für den Regierungsrat vertreten. Die Wahlinformation vom WWF unterstützt Sie zusätzlich bei Ihrer Wahl.

So stimmen Sie aktiv für die Umwelt:

  • Umweltfreundliche Kandidierende zweimal auf die Wahlliste setzen.
  • Nicht umweltfreundliche Kandidierende konsequent streichen.

Mehr zu den Ergebnissen des Umweltratings

Der WWF Bern hat gemeinsam mit anderen Umweltschutzorganisationen das Abstimmungsverhalten der Grossrät:innen in der Legislatur 2022–2025 ausgewertet. Grundlage bilden 21 kantonale Umweltgeschäfte aus den Bereichen Klima, Energie, Mobilität, Natur- und Artenschutz.

Konsequent für die Umwelt 

Die Grünen und die SP haben sich in dieser Legislatur konsequent für Umweltanliegen eingesetzt. Mit Umweltfreundlichkeitswerten von deutlich über 90 Prozent führen sie das Rating an. Auch die GLP und EVP haben zu einem grossen Teil umweltfreundliche Positionen vertreten.

Skeptisch gegenüber der Umwelt

Während die Mitte weiterhin ungefähr die umweltpolitische Mitte abbildet, ist die FDP die grosse Absteigerin: Deren Parlamentsmitglieder haben 15 Prozentpunkte verloren (von 41.2 in der letzten zu 26 Prozent in dieser Legislatur). Das heisst, die Vertreter:innen stimmen nur noch bei etwa jeder vierten Abstimmung im Interesse der Umwelt.

Kaum Unterstützung für Umweltanliegen

Am unteren Ende des Ratings stehen die EDU und die SVP. Ihre Parlamentarier:innen haben in der vergangenen Legislatur mehrheitlich gegen Umweltanliegen gestimmt und bilden damit das Schlusslicht im Umweltrating.

Wahlversprechen der Kandidierenden für den Regierungsrat

Im März wird im Kanton Bern nicht nur das Parlament, sondern auch die Regierung neu gewählt. Um die umweltpolitischen Positionen der Kandidierenden sichtbar zu machen, haben der WWF und weitere Umweltorganisationen eine Umfrage zu zentralen Umweltfragen durchgeführt. Die ausgewählten Themen geben Aufschluss darüber, welche Umweltanliegen die kommende Legislatur prägen könnten – und wofür die Kandidierenden als Regierungsmitglieder konkret einstehen wollen. Die deutlich umweltfreundlichsten Positionen vertreten die Kandidierenden von Grünen und SP. Die bürgerlichen Kandidierenden verzichten auf eine Teilnahme an der Umfrage, was ebenfalls Rückschlüsse auf den Stellenwert von Umweltfragen zulässt.

Kandidierende unserer Umweltorganisationen

Auf der Innenseite des Wahlflyers stellen wir zudem Kandidierende vor, die sich bereits heute ehrenamtlich oder beruflich in Umweltorganisationen engagieren. Darunter sind auch fünf Personen, die beim WWF aktiv sind:

  • Moussia von Wattenwyl, Vorstandsmitglied WWF Bern, bisher, Wahlkreis Berner Jura
  • Jan Remund, Co-Präsident WWF Bern, bisher, Wahlkreis Mittelland-Süd
  • Matthias Günter, Vorstandsmitglied WWF Bern, Piratenpartei, neu, Wahlkreis Bern
  • Mirjam Läderach, Projektleiterin WWF Bern, neu, Wahlkreis Bern
  • Chandru Somasundaram, Geschäftsleiter WWF Solothurn, neu, Wahlkreis Bern